Österreichische Staatsbürgerschaft für Süd-Tiroler!
Bozen, Innsbruck: Johann Moser, Obmann und Hauptmann der Alt Tyroler Schützen-Andreas Hofer gibt bekannt, dass er sich mit seinen Schützen an der parlamentarische Bürgerinitiative, betreffend der österreichischen Staatsbürgerschaft für Süd-Tiroler, einbringen wird.
Die Aktion ist zwar eine Initiative, die von der Süd-Tiroler Freiheit ausgeht, die wir allerdings als überzeugte Tiroler auch über allen Partei- und Staatsgrenzen hinweg unterstützen müssen. Als einzige dreisprachige Tiroler Schützenkompanie, deren Mitglieder aus allen Teilen des alten Tirol stammen, sind wird gerade zu moralisch verpflichtet, sich mit allen Kräften dieser Initiative anzuschließen, so Johann Moser.
Appell an alle Schützen und Patrioten Tirols, sich für die Staatsbürgerschaft für unsere Süd-Tiroler einzusetzen. Moser appelliert dabei auch ganz bewusst an die Adresse der Bundesschützen, sich an der Initiative für Südtirol zu beteiligen. „Schütze-sein„ hört nicht nach dem Ablegen der Joppe oder des Ranzen auf, daher meine Bitte, möglichst viele Unterschriften für Südtirol zu sammeln.„
„ Wir dürfen nicht vergessen, dass unseren Landsleuten südlich des Brenners die österreichische Staatsbürgerschaft gegen ihren Willen entzogen wurde. Es entspricht dem sehnlichen Wunsch vieler Süd-Tiroler, die Staatsbürgerschaft ihres Vaterlands Österreich zu erlangen. Zeigen wir uns solidarisch, leben wir die Verbundenheit vor, unterstützen wir die Unterschriftenaktion,„ schließt Moser.
Die Schützen der Europaregion Tirol ließen Fahne weihen!
Eine der kunst- und wertvollsten Schützen-fahnen Tirols wurde in St. Johann geweiht! Große Fahnenweihe im Frühjahr 2011 geplant. Die Gesamttiroler Schützen verfügen als eine der wenigen Schützenkompanien Tirols über einen eigenen Kurator!
St. Johann in Tirol: Wie erst heute bekannt wurde ließen die Alt Tyroler Schützen vergangenen Freitag ihre erste Schützenfahne in der Dekanatspfarrkirche Maria Himmelfahrt in St. Johann in Tirol weihen. Bei der Weihe handelte sich um eine so genannte „Notweihe“, wie Hauptmann Johann Moser ausführt. Moser wörtlich: „Nachdem wir als Ehrenkompanie in Silz am letzten Sonntag ausrückten, war es sozusagen unumgänglich unsere neue Schützenfahne zu weihen, den ohne Segen von Oben wollten und konnten wir nicht ausrücken. Die eigentliche, also große Fahnenweihe und die Angelobung unserer Schützen aus allen Sprach-/Volksgruppen unserer Tiroler Heimat werden wir zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Besonders erfreut zeigten sich die Alt Tyroler darüber, dass sich Kooperator Mag. Christoph Eder, der auch die Fahnenweihe vornahm, bereit erklärte, als Kurator und somit geistlicher Beistand für die Alt Tyroler Schützen zu wirken. Der 31jährige Seelsorger aus dem Pinzgau hob bei der Fahnenweihe seine Hoffnung hervor, dass die Fahne und der ihr nachfolgenden Schützen einen wesentlichen Beitrag zu friedlichen Einheit Tirols einbringen.
Auf die Kosten und die Finanzierung angesprochen meinte der zuständige Finanzreferent kryptisch, der Betrag ist deutlich 5stellig und die Finanzierung der Fahne ist noch im vollen Gange, wir sind sehr zuversichtlich, dass Einzelpersonen, Firmen und Organisationen, die sich zu Europa und Tirol bekennen, uns dabei tatkräftig unterstützen. Gegenwärtig schauen wir uns auch um eine geeignete Fahnenpatin um.
Am letzten Sonntag hatten die Alt Tyroler Schützen ihren beachteten großen offiziellen Auftritt mit Applaus absolviert. Seit Wochen hatte die Alt Tyoler an verschiedenen Orten in Tirol exerziert. Die Verantwortlichen Leutnant Larch und Oberjäger Gasteiger hatten sehr gute Arbeit geleistet, freilich fanden sie eine lernwillige und bereite Truppe vor. Die Besucher der Fahnenweihe des Oberländer Landsturms in Silz waren von der jungen Schützenkompanie sichtlich angetan, was sich auch dementsprechend in der medialen Berichterstattung widerspiegelte.
Offiziere und hohe Funktionäre der A.T.S. ließen es sich in Silz auch nicht nehmen, die neue Fahne, die im Stil einer Fahne aus dem 16. Jahrhundert originalgetreu nachempfunden wurde, u.a. Frau Luise van Staa und Frau Silvia Platter und anderen Persönlichkeiten vorzustellen, geradezu fachmännisch wurde die Symbolik der A.T.S-Fahne erläutert.
Alt Tyroler Schützen-Andreas Hofer erstmals in der Öffentlichkeit!
Bei der Fahnenweihe des Oberländer Landsturms traten erstmals die Alt Tyroler Schützen-Andreas Hofer in die Öffentlichkeit. Farbenprächtige und würdevolle Fahnenweihe in Silz. Alt Tyroler Schützen punkten mit perfektem Auftreten und Charme.
Silz: Der Herrgott hat es mit dem Oberländer Landsturm sehr gut gemeint. Bei strahlend-blauem Himmel wurde durch Hochwürden Dekan Josef Tiefenthaler die Landsturmfahne geweiht. Beim Festakt fungierten als Fahnen-Patinnen Luise van Staa und Viviane Kapeller.
Unter den zahlreichen Ehrengästen fanden sich neben Sylvia Platter, der Gattin unseres Landeshauptmannes, auch die beiden Bürgermeister Hermann Föger (Silz) und Josef Leitner (Haiming) mit ihren Gemeinderäten, sowie führende Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Wirtschaft ein. In seiner Predigt würdigte Dekan Tiefenthaler das Engagement des Landsturms und der damit einhergehenden Verbundenheit mit dem Land Tirol. Bezugnehmend auf die kunstvoll gestickte Fahne des Oberländer Landsturms mit dem Abbild des Herz-Jesu betonte der Dekan: „… dass die Fahne des Landsturms ein Wegweiser auch im alltäglichen Leben sein soll und darf.“
Bürgermeister Hermann Föger richtete sich in seiner Ansprache an die Verantwortlichen im Land und an die Bundesschützen. Bürgermeistert Föger wörtlich: „Die Schützen und der Landsturm sollten nicht weiter getrennte Wege gehen, sondern respekt- und würdevoll aufeinander zugehen. Das Gemeinsame sei vor das Trennende zu stellen und verwies, dass die Silzer bereits 1838 eine Abordnung zur Huldigung von Kaiser Ferdinand nach Innsbruck entsandten. Das Schützenwesen und dazu gehört auch der Landsturm sollten eine gemeinsame Zukunft in Tirol haben!“
Wie bereits angekündigt, standen die in Rekordzeit von nur 6 Monaten mit viel Eigeninitiative und Privatgeld ins Leben gerufenen Alt Tyroler Schützen – Andreas Hofer im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Unter den Besuchern fanden sich auch mehrere Hauptleute der Bundesschützen in Zivil ein, die sich scheinbar dem Kontaktverbot des Landeskommandanten widersetzten, um sich ein persönliches Bild von der A.T.S. zu machen. Jedenfalls unterhielten sich beide Offiziersgruppen scheinbar prächtig.
Die Alt Tyroler Schützen – ein Synonym für jung und charmant! Mit dem sehr guten Erstauftritt der mehrsprachigen Gesamttiroler Schützen dürften sich viele Kritiker zu A.T.S.-Sympathisanten gewandelt haben. Mit sichtbarem Stolz präsentierte Hauptmann Johann Moser seine Kompanie. Durch zackiges Auftreten und zwei gelungenen Salven beeindruckten die jungen Schützen nicht nur Albin Kopp vom Oberländer Landsturm. Die weiblichen Ehrengäste wurden zusätzlich mit Blumensträußen überrascht.
Der Oberländer Landsturm präsen-tierte der erstaunten Öffentlichkeit seine prächtige Landsturmfahne. Den Verantwort-lichen für die Fahnenweihe, allen voran Obmann Erich Hartmaier und Hauptmann Albin Kopp ist eine wunderschöne und würdige Feier gelungen, die sich mit jedem Schützenfestakt messen kann. Formationen und Abordnungen aus Süd-, Ost-, Nord- und Welschtirol bildeten neben Vertretern des Andreas Hofer Bundes einen farbenprächtigen und würdevollen Rahmen.
Landeshauptmann-Stv. Anton Steixner empfängt Moser und Wechselberger zum Gespräch. Steixner lobt Vitalisierung der Europaregion Tirol durch Alt Tyroler Schützen und sieht in Sarnthein einen g´standenen Tiroler, der sich dem Dialog stellen wird.
Innsbruck: Am Mittwoch wurden die beiden Spitzenvertreter der Alt Tyroler Schützen – Andreas Hofer [A.T.S.), Hauptmann Hans Moser und Alois Wechselberger, MAS, durch Agrar-Landesrat und Landeshaupt-mannstellvertreter Anton Steixner empfangen. Moser und Wechselberger informieren dabei im Rahmen ihrer Werbeaktion „Aufeinander zugehen und Reden„ den ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter über die erste mehrsprachige Schützenkompanie in der Europaregion Tirol hinsichtlich Organisationsstrukturen, Ausrichtung und Zielsetzung. Das Gespräch selbst wurde im Verlauf sehr offen, konstruktiv und freundlich geführt. Anton Steixner zeigte sich nicht nur als guter Zuhörer, sondern auch sehr interessiert und offen gegenüber der jungen Schützenkompanie. Der Landeshauptmann-Stellvertreter betonte gleichzeitig, dass für ihn die Bundesschützen von großer zentraler Bedeutung sind und er eine Konkurrenzierung ausschließen möchte.
Positiv wurde von Steixner vor allem die „Vitalisierung„ der Europaregion Tirol durch das Zusammenführen junger Menschen aus den drei Tiroler Sprachgruppen gesehen. Steixner sicherten den beiden Vertretern der A.T.S. zu, dass er „…mit dem von ihm geschätzten g´standenen Tiroler Otto Sarnthein in Kontakt treten werde, damit es zu einer ersten Aus-sprache zwischen dem Nordtiroler Schützenbund und den Alt Tyroler Schützen komme. Anton Steixner wortwörtlich in Richtung Landeskom-mandant: …„Gesprächsverweigerung ist nie gut!„ Er gehe davon aus, dass es zu einer offenen und respektvollen Aussprache komme, wie es die Alt Tyroler Schützen seit Monaten wünschen.
Für Rückfragen:
Hans Moser 099 1518608 oder Alois Wechselberger 0650 2022057
Hier auch als Download: ats-presseaussendung-09-06-2010.pdf [273 KB]


